Referent*innen_GV2018

Referent*innen_GV2018

Vom 11.-14. Oktober 2018 fand in Heidelberg die 110. Generalversammlung des Evangelischen Bundes statt. Die Referenten und Referentinnen das Konfessionskundlichen Instituts stellten dabei – wie jedes Jahr – den Ökumenischen Lagebericht vor. Direktorin Dr. Mareile Lasogga berichtete schwerpunktmäßig von der Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europe (GEKE) und den Gesprächen zwischen der GEKE und der römisch-katholischen Kirche. Martin Bräuer D.D. analysierte den ‚Kommunionstreit‘ der deutschen katholischen Bischöfe, warf einen Blick auf die weltweiten Missbrauchsskandale der katholischen Kirche und ging auf die Veränderung des Katechismus der katholischen Kirche zur Todesstrafe und das Dokument der internationalen Theologenkommission zum Thema ‚Synodalität‘ ein.

Dagmar_Heller_GV2018

Dagmar_Heller_GV2018

Aus dem Bereich der Orthodoxie skizzierte Dr. Dagmar Heller den eskalierenden Streit zwischen dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel und dem Moskauer Patriarchat und hob demgegenüber als Beispiel für eine positive ökumenische Entwicklung die Versöhnung zwischen der Äthiopischen Orthodoxen Kirche und der Äthiopischen Orthodoxen Exilkirche

hervor. Dr. Lothar Triebel schilderte die Entwicklungen in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Bezug auf die Neuapostolische Kirche und die Kirche des Nazareners; des Weiteren ging er auf Veränderungen an freikirchlichen Hochschulen und in freikirchlicher Publizistik ein und zeigte, wie unterschiedlich das Jubiläum „70 Jahre Staat Israel“ in den Gemeindezeitschriften von Methodisten, Baptisten und Pfingstlern aufgenommen worden ist. – Der Ökumenische Lagebericht wird in schriftlicher Form in Heft 6/2018 des Materialdienstes des Konfessionskundlichen Instituts zu lesen sein; dort wird dann auch der Beitrag von Daniel Lenski über Entwicklungen im Bereich des Anglikanismus und der Weltbünde (ÖRK, LWB etc.) abgedruckt werden.

110. Generalversammlung des Evangelischen Bundes