V.l.n.r.: Sitzend: Gertrud Sucker, vh. Weißer, Reinhard Sucker, Elisabeth Sucker, vh. Spalt;

V.l.n.r.: Sitzend: Gertrud Sucker, vh. Weißer, Reinhard Sucker, Elisabeth Sucker, vh. Spalt;
stehend: Dagmar Heller, Frau Sucker, Herr Spalt, Lothar Triebel.

Das Konfessionskundliche Institut des Evangelischen Bundes ist vom späteren Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Wolfgang Sucker, 1947 gegründet worden. Er wohnte damals mit seiner Familie in der Jugendstilvilla Ernst-Ludwig-Str. 7 in Bensheim. Das Institut war bis 1967 in diesem Haus untergebracht – und ist seit 2007 wieder hier loziert.

Auf Einladung des Instituts kamen am Nikolaustag drei der Kinder des Institutsgründers, z.T. mit Ehepartner/in, in das Haus, in dem sie einen wichtigen Teil ihrer Kindheit bzw. Jugend verbracht haben. Sie teilten mit den gastgebenden Mitarbeiter*innen des Instituts, Dr. Dagmar Heller, Simone Leimenstoll und Dr. Lothar Triebel, Erinnerungen an die frühere Nutzung des Hauses. Umgekehrt hörten sie mit großem Interesse, was heute hier geschieht.

Der Termin für den Besuch war nicht zufällig gewählt. Indem er im Dezember 2018 stattfand, markierte er auch die 50. Wiederkehr des Todestages von Wolfgang Sucker. Er starb als amtierender Kirchenpräsident am 30.12.1968 durch Herzinfarkt. Seit 2005 trägt die Villa ihm zu Ehren den Namen Wolfgang-Sucker-Haus.