Das Konfessionskundliche Institut wurde 1947 in Bensheim gegründet, wo es bis heute seinen Sitz hat.
Die Bibliothek mit über 50.000 Bänden und mehr als 200 Pressediensten und Zeitschriften, die kontinuierlich gesammelt werden, bildet den Hintergrund für die Arbeit an den konfessionskundlichen Fragen der Gegenwart.

Die verschiedenen Referate im Institut für Anglikanismus und Weltökumene, Catholica, Freikirchliche Entwicklung auf nationaler und internationaler Ebene und Orthodoxie, sowie ein externer beratender Mitarbeiter, der die Pfingstbewegung beobachtet, kommentieren die aktuellen Entwicklungen in der Ökumene. Theologinnen und Theologen profitieren jedes Jahr von mehreren Zeitschriften und Buchreihen, Tagungen und Seminaren.

Der Evangelische Bund e.V. in Bensheim ist Träger des Konfessionskundlichen Instituts. Die Arbeit des Konfessionskundlichen Instituts wird zudem von der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Evangelischen Kirche der Pfalz finanziell getragen. Nach seinem Gründer, dem zweiten hessen-nassauischen Kirchenpräsidenten, heißt die 1905 erbaute Villa in der das Institut untergebracht ist, seit 2005 „Wolfgang-Sucker-Haus“.

Forschen

Das Konfessionskundliche Institut beobachtet und analysiert die langfristigen Entwicklungen in der Ökumene. Mit Aufsätzen und Vorträgen tragen die wissenschaftlichen Mitarbeitenden zur Erforschung der Konfessionskunde bei. Die Mitarbeitenden gehören wissenschaftlichen Forschungsgremien an, darunter dem Verein für Freikirchenforschung.

Mit eigenen Tagungen fördert das KI den wissenschaftlichen Austausch, dazu gehören die jährliche Tagung für Konfessionskunde in Europa, die Polnisch-deutsche Theologinnenkonferenz, und das Junge Forum Orthodoxie (in Zusammenarbeit mit der EKD). Ein Wissenschaftlicher Beirat aus Professorinnen und Professoren, sowie weiteren Experten berät unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Peter Gemeinhardt (Göttingen) das Institut.

Das KI arbeitet eng mit der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin zusammen. Darüber hinaus beteiligt sich das Institut an Arbeitstreffen der ökumenischen Institute im südwestdeutschen Raum (Bensheim, Straßburg, Tübingen). Auch mit dem römisch-katholischen Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik in Paderborn und dem ökumenischen Institut der Benediktinerabtei Niederalteich (bei Passau) gibt es Treffen und gemeinsame Projekte.

Informieren

Das Konfessionskundliche Institut informiert durch Veröffentlichungen über den neuesten Stand der konfessionskundlichen Forschung. Das KI gibt dazu die Fachzeitschrift „Materialdienst des konfessionskundlichen Instituts“ (MD) heraus sowie die Buchreihen  „Kirchen der Gegenwart“ (und „Kirche – Konfession – Religion“Die Mitarbeitenden beraten Pfarrerinnen und Pfarrer, kirchenleitende Gremien, Religionslehrerinnen und -lehrer, in Forschung und Lehre Tätige sowie Presse und öffentliche Stellen zu konfessionskundlichen Fragen.

 

Ansprechpartnerin

Portrait Mareile Lasogga

Dr. Mareile Lasogga
Direktorin

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