(MM, Stand: 14.01.2014)

Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland e.V. (ACK) ist ein Zusammenschluss christlicher Kirchen, um die ökumenische Zusammenarbeit teils zu fördern, teils zu fordern, Spuren auf dem Wege zur Einheit der Kirchen zu verfolgen und zukünftig zu ziehen. Die Gründung erfolgte in Kassel an 1.März 1948 noch vor der Zusammenkunft der ersten Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Amsterdam. Die ACK repräsentiert gegenwärtig ca. 50 Mio. Christen in Deutschland.

Zum Selbstverständnis: „Wir sind Gottes Mitarbeiter“, so heißt es in 1 Kor 3,9, die kraft ihrer Taufe berufen sind, an Gottes großem Werk mitzuarbeiten: am Aufbau seines Reiches der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit. Dies geschieht in der Vielfalt der Gnadengaben, die Einzelnen und Kirchen von ihrem Schöpfer geschenkt sind. Es gilt aber auch: „Jeder soll darauf achten, wie er weiterbaut. Denn einen anderen Grund kann niemand legen, als den, der gelegt ist: Jesus Christus“ (1 Kor 3,10f). Er allein ist der Herr seiner Kirche und die Quelle des Heils. Das Ziel seiner Sendung ist es, die Menschen zur Gemeinschaft mit ihm, zur Gemeinschaft untereinander und zur Einheit in Christus zu führen.
Aufgaben: Durch Begegnung, Information und Zusammenarbeit, durch das theologische Gespräch sowie durch Gebet und Gottesdienst hilft die ACK mit, unterschiedliche Kirchen und Konfessionsfamilien zusammenzuführen, um die Spaltungen der Christenheit zu überwinden. Darüber hinaus verleiht sie durch die Suche nach neuen missionarischen Wegen, durch das Bemühen um Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wie auch durch den tatkräftigen Einsatz für Menschen, die in ihrer Würde verletzt werden, dem gemeinsamen christlichen Zeugnis in der Welt sichtbaren Ausdruck. Diesen Zielen stellt sich die ACK. In ihr haben sich Kirchen in Deutschland zusammengeschlossen und verstehen sich gemäß der Zielvorgabe des ÖRK als eine Gemeinschaft „die sich zu Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen“ (aus der das Selbstverständnis skizierenden „ÖRK-Basisformel“). 

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