Die katholischen Ostkirchen (Heft 113)

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Beschreibung

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurden die katholischen Ostkirchen erstmals als Kirchen »gleichen Rechtes und gleicher Würde« neben der römisch-katholischen Kirche anerkannt. Angefangen von der Einheitsvorstellung einer Union mit Rom, gefolgt von Zeiten der Latinisierung und Eingliederung in eine exklusivistische römische Sichtweise von Kirche, erfolgte erst langsam eine Rückbesinnung auf die Eigenart, Herkunft und geistliche Tradition der katholischen Ostkirchen. Die politisch gesteuerten Verbote der katholischen Ostkirchen im ehemaligen kommunistischen Machtbereich und ihre schwere Situation im Vorderen Orient ließen sie jedoch noch mehr an den Rand gedrängt erscheinen. Als die katholischen Ostkirchen nach der politischen Wende im Ostblock dort wieder zugelassen wurden und in manchen Ländern zu neuer Blüte kamen, mussten sie sich damit auseinandersetzen, dass ihre alte ökumenische Zielvorstellung einer Union mit Rom durch die ökumenischen Entwicklungen als überholt angesehen wurde. So sind die katholischen Ostkirchen gegenwärtig herausgefordert, ihren Platz sowohl in der Ökumene als auch in ihrem Selbstverständnis gegenüber den Kirchen, mit denen sie in Gemeinschaft stehen, neu zu definieren.

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