Siebenten-Tags-Adventisten im Nationalsozialismus (Band 53)

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Beschreibung

Siebenten-Tags-Adventisten erlebten den Nationalsozialismus in Deutschland als eine Zeit außergewöhnlicher Herausforderungen. Während die Machthaber ein Tausendjähriges Reich aufbauen wollten, warteten sie auf die baldige Wiederkunft Jesu. Der Samstag als Ruhetag und die Beachtung alttestamentlicher Speisegebote ließ sie in den Augen vieler Zeitgenossen als Juden erscheinen. So entstand für Adventisten eine existenzbedrohliche Situation. Nach einem kurzzeitigen Verbot im Jahr 1933 entwickelte die Kirchenleitung eine Überlebensstrategie, bei der dem Erhalt der eigenen Organisation obers­te Priorität zugemessen wurde. Während die Mehrheit diesen Kurs angesichts der schwierigen Situation unterstützte, gab es unter den Gemeindemitgliedern eine bislang kaum bekannte Minderheit, die in eigener Entscheidung ihren Glauben auszuleben versuchte und auch bereit war, alle sich daraus ergebenden Konsequenzen zu tragen.

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