Ökumene in Deutschland kommt bislang in den Übersichtswerken zur Kirchengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts fast nur im internationalen Kontext vor und wird kaum wahrgenommen. Diese Lücke schließt Karl Heinz Voigt, indem  er mit einer ökumenischen Hermeneutik der Geschichte die ganze Komplexität der innerdeutschen Ökumene in den Blick nimmt. Er stellt alle ökumenischen Partner dar…

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Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Lima-Erklärung „Taufe, Eucharistie und Amt – Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen“ ist die wechselseitige Anerkennung der Taufe, die elf Kirchen am 29. April 2007 im Dom zu Magdeburg im Rahmen eines Gottesdienstes feierlich unterzeichnet haben, ein wichtiger ökumenischer Schritt. Mehr lesen: MD_2007-3_Leitartikel_Taufanerkennung

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Nach einem Jahrtausend der Trennungen und Spaltungen brach die Zeit der kirchlichen Sammlung an. Während das 19. Jahrhundert zu Recht als das Jahrhundert der Mission bezeichnet wurde, lässt sich das 20. Jahrhundert als „Das Jahrhundert der ökumenischen Bewegung“ beschreiben. Die Griechen verstanden unter „ökumene“ den vom Menschen erschlossenen Lebensraum der Erde. Auf weltlichem Gebiet werden heute stattdessen Begriffe wie „international“ und „universal“ angewendet, während auf geistlichem Gebiet der Begriff „ökumenisch“ eine weite Verwendung erfährt, ja mitunter geradezu revolutionär gebraucht wird. Schon in der vorchristlichen Antike kannte man dieses Wort, gemeint war damit die zivilisierte Menschheit, die damals mit dem römischen Reich identisch verstanden wurde.

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