Die Abendmahlsgemeinschaft wurde im Herbst 2015 von Papst Franziskus in einer Formulierung als Gewissensfrage, nicht Lehrfrage behandelt. Das könnte weitreichende Konsequenzen hinsichtlich der ökumenischen Abendmahlsgemeinschaft haben. Hat der Papst zwar nicht sich selbst, aber seine Kirche übertroffen, fragt Dr. Paul Metzger, Catholica-Referent am Konfessionskundlichen Institut, in einem Beitrag vom 17. November 2015 und einer Pressemitteilung…

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Papst Franziskus lässt wieder einmal aufhorchen. Bei seinem Besuch in der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Rom am Sonntag, 15.11.2015, beantwortet er die Frage der Abendmahlsteilnahme in konfessionsverbindenden Ehen mit dem Hinweis auf die gemeinsame Taufe. „Ein Glaube, eine Taufe, ein Herr, so sagt uns Paulus, und daraus ziehen Sie dann die Konsequenzen!“ Die Taufe ist das…

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Leider ist es auch nach der Beobachtung ökumenischer Fachleute unübersehbar, dass sich „neue konfessionalistische und nationalistische Tendenzen in allen Religionen und Regionen“, breit machen. Deshalb ist es umso wichtiger, „dass wir uns daran erinnern, dass wir zur Einheit berufen sind“. Sie kennen alle die einschlägigen Texte, die Bilder und Metaphern über die Einheit der Glieder am Leib Christi, die durch einen Herrn, eine Taufe und einen Glauben verbunden sind, und das Gebet Jesu für diese Einheit im Neuen Testament (1. Korinther 12, Epheser 4, 1-5, Johannes 17, 20 f. u.a.). Die urchristlichen Gemeinden verstanden sich als eine Art Netzwerk in gegenseitiger Pflicht zur Unterstützung. Es gab kein uniformes Kirchen- und Amtsverständnis. Heute ist das ganz anders.

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