Es ist eine Tradition, dass sich die Kollegien des (evangelischen) Konfessionskundlichen Instituts (KI) in Bensheim und des (katholischen) Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik in Paderborn (JAMI) etwa einmal im Jahr zum Austausch und zur Verabredung gemeinsamer Projekte treffen. Durch die Corona-Pandemie war der bisherige Rhythmus etwas durcheinander geraten. Die letzte derartige Begegnung fand nach zweijähriger Pause online am 30. November/1. Dezember 2020 statt. Nun war jedoch endlich ein physisches Treffen – unter Hygienekonzept – wieder möglich. Am 13. und 14. September kamen die vier Kollegen des JAMI zusammen mit ihrer derzeitigen Assistentin ins Wolfgang-Sucker-Haus nach Bensheim. Inhalt des Gesprächs war der Austausch über die derzeitige Situation der beiden Institute, die Besprechung laufender gemeinsamer Projekte sowie die Frage der Zukunft konfessionskundlicher und ökumenischer Arbeit.

Beide Institute arbeiten an mehreren Stellen eng zusammen und ergänzen sich in ihren jeweiligen konfessionellen Perspektiven. Eines der vorwärtsweisenden von beiden initiierten Projekten ist eine „Konfessionskunde online“, zu der als dritter Kooperationspartner noch die Ökumenische Centrale der ACK Deutschland hinzugehört. Dieses „ökumenische Wissensportal“ soll noch in diesem Jahr online gehen. Ein weiteres gemeinsames Projekt ist ein Buch über ökumenisches Basiswissen zu den Fragen „Was eint? Was trennt?“, das voraussichtlich im kommenden Frühjahr erscheinen wird. Und als drittes ist hier eine gemeinsame Podiumsveranstaltung auf dem Katholikentag 2022 zu nennen.