Auch im Bereich der Kirchen und christlichen Gemeinschaften wird Deutschland immer pluralistischer. Neben den sogenannten großen Kirchen (evangelisch, katholisch) ist inzwischen die orthodoxe Kirchenfamilie (östlich-orthodox, orientalisch-orthodox) die drittgrößte christliche Gruppe. Aber es gibt auch viele unterschiedliche Kirchen, die wir unter dem Begriff ‘Freikirchen’ (Methodisten, Mennoniten, Baptisten, Freie Gemeinden, Neuapostolische, Adventisten u.a.) fassen, ganz abgesehen von Altkatholiken und Anglikanern. Während diese Kirchen im allgemeinen sich mehr oder weniger in der Ökumene engagieren, standen hier bisher Gemeinden, die sich zur Pfingstbewegung zählen etwas außen vor. Dies hat sich inzwischen zum Teil geändert oder ist im Begriff sich zu ändern.

Diese Vielfalt stellt Gemeindepfarrer und -pfarrerinnen, aber auch andere Gemeindeglieder, Religionslehrer und -lehrerinnen vor manche Herausforderung. Um sich in dieser Situation als evangelischer Christ oder Christin verorten zu können und mit diesen Nachbarn in einen fruchtbaren Austausch treten zu können, ist es notwendig, die Anderen zu kennen und sie verstehen zu können.

Zu diesem Zweck bietet das Konfessionskundliche Institut Fortbildungskurse an, die zum Erwerb eines Zertifikats “Berater/Beraterin für Konfessionskunde” führen. Sie können aber auch einzeln und unabhängig vom Zertifikat besucht werden.

Vor wenigen Wochen ging der Grundkurs “Konfessionskunde I” zu Ende und wurde von den Teilnehmenden sehr positiv beurteilt. Vom 15.-19.März 2021 soll der Grundkurs “Konfessionskunde II” stattfinden. Nähere Informationen finden Sie hier. Je nach Corona-Situation wird der Kurs online angeboten werden. Anmeldungen sind ab sofort möglich (auch ohne vorherige Teilnahme an Kurs I)!

 

 

 

 

Ansprechpartner

Pfrin. Dr. Dagmar Heller
Wissenschaftliche Referentin für Orthodoxie und kommissarische Leitung

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Pfr. Martin Bräuer D.D.
Referat Catholica

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