Die 2. Jahrestagung des Jungen Forums Freikirchen wird 10.-11.9.2021 in Bensheim und online, d.h. hybrid, stattfinden. Ihr Thema: “Zwischen Berufung und Bibelkritik: Theologische Ausbildungen ökumenisch diskutiert”.

Die Tagung wurde weitgehend von einer Gruppe Studierender geplant, die 2020 an der ersten Tagung des Jungen Forums Freikirchen teilgenommen hatten. Sie haben ein spannendes Programm mit hochkarätigen Referent*innen zusammengestellt. Dazu gehören u.a. die ev.-methodistische Kirchengeschichtlerin Prof. Dr. Ulrike Schuler und der baptistische Praktische Theologe Prof. Dr. Volker Spangenberg von den Theologischen Hochschulen in Reutlingen bzw. Elstal, der Lutheraner Prof. Dr. Kenneth Appold, der am Princeton Theological Seminary Kirchengeschichte und Ökumenik lehrt, und die Leiterin des Referates „Theologische Aus-, Fort- und Weiterbildung“ im Landeskirchenamt der unierten Evangelischen Kirche in Kurhessen-Waldeck, Prof. Dr. Regina Sommer.

Zunächst aber wird von einem Mitglied der Vorbereitungs-AG, Lukas Link, ein Kurzer Überblick über verschiedene Möglichkeiten theologischer und pastoraler (Grund-)Ausbildung im freikirchlichen Bereich im deutschsprachigen Raum (unter Berücksichtigung von Fernstudiengängen, Colleges, Jüngerschaftsschulen etc.) gegeben. Sodann wird es um Akademisierungsprozesse freikirchlicher Ausbildungsstätten gehen. Darauf folgt der Blick nach Übersee. Wie funktioniert der universitäre theologische Diskurs, wenn Konfessionalität eine andere Rolle als in deutschen theologischen Fakultäten spielt? Dann wird der Blick zurück in die deutsche Situation gelenkt: Wo findet die Praxis des Glaubens (Frömmigkeit / Spiritualität) Raum in theologischer Ausbildung und wo muss sie Raum finden? Und der letzte Vortrag widmet sich unter dem Titel Religion als Beruf der Pfarrer*innen-Ausbildung in den evangelischen Landeskirchen.

Die Arbeitsgruppen am Samstagnachmittag von Student*innen geleitet und von Professor*innen begleitet werden:
AG 1: Studiengang Freikirchliche Theologie?
AG 2: Konfessionsklausel – Die Bedeutung konfessioneller Standpunkte in der wissenschaftlichen Ausbildung
AG 3: Theologiestudium im 21. Jh. – Probleme & Perspektiven
AG 4: Theorie und Praxis im Theologiestudium

Das exakte Programm finden Sie hier, die Informationen zu Organisation und Anmeldung hier.
Das Plakat kann zwecks Ausdrucks als PNG heruntergeladen werden.

Ein Bericht über die Jahrestagung 2020 findet sich auf https://konfessionskundliches-institut.com/allgemein/die-begriffe-freikirche-und-neopentekostal-auf-dem-pruefstand/ .

Das Junge Forum Freikirchen (JFF) des Konfessionskundlichen Instituts (KI) Bensheim
ist ein deutschsprachiges Netzwerk von Studierenden und jungen Wissenschaftler*innen, die

  • ein besonderes Interesse an den Freikirchen haben und
  • über Grundkenntnisse im Bereich der diesbezüglichen Konfessionskunde verfügen.

Die Teilnehmer*innen kommen zumeist aus der Theologie, aber auch aus Religions- und Musikwissenschaft und weiteren Disziplinen.

Das JFF hat zum Ziel,

  • das Interesse an Glauben und Leben der verschiedenen Freikirchen zu fördern,
  • das theologische Wissen über sie zu vertiefen und
  • den Erfahrungsaustausch zwischen landes- und freikirchlichen sowie weiteren Theolog*innen zu ermöglichen.

So ist das JFF eine Plattform zur Weiterbildung und Vernetzung.
Dies geschieht vorrangig, aber nicht ausschließlich im Rahmen der Jahrestagungen.

Das Junge Forum Freikirchen ist ein Projekt des Referats Freikirchen im Konfessionskundlichen Institut des Evangelischen Bundes (Bensheim),
gefördert von der Stiftung Bekennen und Versöhnen des Evangelischen Bundes.

Die Tagungen des Jungen Forums Freikirchen werden jeweils von einer auf der vorigen Tagung bestimmten Moderator*innengruppe in Zusammenarbeit mit dem Freikirchenreferenten des KI organisiert.

Ansprechpartner

Pfr. Dr. Lothar Triebel
Referat Freikirchen

Telefon

06251.8433.22