In einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst hat Martin Bräuer, Catholica-Referent des Konfessionskundlichen Institutes des Evangelischen Bundes in Bensheim die  geplante Tolerierung anderer Konfessionen bei Mahlfeiern auf dem Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt am Main als ein starkes Symbol bezeichnet. Man dürfe allerdings nicht zu viel hineininterpretieren, denn es sei  kein “gemeinsames Abendmahl” und damit keine ökumenische Sensation. Es liege keine Einladung der katholischen Seite vor. Wenn Protestanten an der katholischen Eucharistiefeier oder Katholiken am evangelischen Abendmahl teilnehmen wollen, liege das ganz allein im Ermessen des oder der Einzelnen. Weiter könne man zurzeit nicht gehen. Allerdings sei neu, “dass man das zum ersten Mal so macht”. Für die Protestanten sei es keine große Sache, da sie auf der Grundlage, dass Christus einlädt, alle Getauften aller Konfessionen einladen.

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Pfr. Martin Bräuer D.D.
Referat Catholica

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