"Kirche mit anderen" - KKR063Im Rahmen einer akademischen Feierstunde wurde am 19. März 2015 das Buch “Kirche mit anderen” von Christoph Klein in Hermannstadt präsentiert. Der Titel erschien 2014 als Band 63 in der Reihe “Kirche-Konfession-Religion” des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim. Der Autor, promovierter Theologe, war von 1990 bis 2010 Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien.
Stefan Tobler, Professor für Systematische Theologie an dem deutschsprachigen Departement für Protestantische Theologie an der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt stellte das Buch „Kirche mit anderen“ vor und ging zunächst auf die Bedeutung des Titels und des Themas ein: „Das Buch ist eine wunderbare Palette, die einen ganzen Lebensweg umfasst, eine wunderbare Palette der Vielfalt. Konzentration und Weite sind in diesem Buch ganz dicht beieinander“.
Das Buch „Kirche mit anderen“ sei eine Sammlung von Reden und Aufsätzen zur Ökumene in Rumänien, die „eine Lücke in der westeuropäischen Wahrnehmung der weltweiten Christenheit füllt: Die konfessionelle Situation und das sich daraus ergebende ökumenische Miteinander in einem südosteuropäischen Land, das multiethnisch geprägt ist“, schreibt Prof. Dr. Gisa Bauer im Geleitwort des Buches.
Die Präsentation von Prof. Dr. Stefan Tobler regt die Zuhörer an, das Buch in die Hand zu nehmen und sich selbst einen Eindruck über die Konzepte von Altbischof Christoph Klein zu machen. Erwähnt seien hier seine Gedanken zur Ökumene: „Ökumene ist das Gebot der Stunde; ihr kann sich in unserer Welt keine Kirche entziehen, es geht um unser Allerheil und dieses Heil, das Christus schenkt, erhoffen wir alle.“
Weiterhin ergriff Professor Dorin Oancea, orthodoxer Theologe und Professor für Religionsgeschichte und -philosophie an der Orthodoxen Theologie-Fakultät der Lucian Blaga-Universität Hermannstadt das Wort. Sein freier Vortrag bezog sich auch auf das Buch „Kirche mit anderen“, wobei er seine langjährige Bekanntschaft mit Christoph Klein schilderte. Außerdem war der Altbischof derjenige gewesen, der Prof. Oancea vorgeschlagen hat, eine Dissertation zu schreiben und ihn auch als Doktorvater begleitet hat. Nur Gutes konnte Prof. Oancea über das Buch sagen und endete seinen Vortrag dementsprechend: „Herr Bischof, Herr Professor, ich danke Ihnen sehr für dieses Buch und ich muss gestehen: mich persönlich hat es ganz einfach nicht nur gefreut, weil wir uns kennen, aber es hat mich bereichert und mir Mut eingeflößt und ich bin überzeugt, dass alle meine Kollegen, die es im Laufe der Zeit in ihre Hände nehmen werden, genau dasselbe empfinden werden.“

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