Der Papst hat am 3. Oktober 2020 seine Enzyklika „Fratelli tutti“ in Assisi unterschrieben und ließ sie am 4. Oktober veröffentlichen. „Fratelli tutti“ ist die dritte Enzyklika des argentinischen Papstes, die letzte, „Laudato si“, wurde 2015 veröffentlicht. Das war ein starker Text über die Umweltzerstörung und deren Titel hatte sich Franziskus von dem  „Sonnengesang“ des…

Wer die Frage nach der Zukunft der Anskar-Kirche bzw. ihrer Gemeinden nach dem Tod des Gründers Wolfram Kopfermann stellt, muss fragen, was die ‚Raison d’être‘ für die Entstehung der Anskar-Kirche Deutschland (AKD) war und was sie heute ist. Die AKD bezeichnet sich auf ihrer Netzseite als „eine evangelikal-charismatische Freikirche“. Reste von lutherischer Prägung kann man durchaus erkennen, z.B. darin, dass sie dem Vorsatz „Wir wollen Gemeinden für das 21. Jahrhundert bauen“ sofort hinzufügt „und dabei die Geschichte nicht vergessen“.

Das erste Themenheft im Rahmen der Halbdekade “Täuferbewegung 1525-2025” ist nun erschienen. Es steht unter dem Motto des Jahresthemas 2020 „gewagt! mündig leben“. Dieses Leitwort wird aus sehr unterschiedlichen Perspektiven behandelt, sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen und praxisnah. Ein Beitrag stammt vom Freikirchenreferenten des Konfessionskundlichen Instituts, Dr. Lothar Triebel.

Ende März 2020 veröffentlichte die griechisch-orthodoxe Erzdiözese von Amerika ein Dokument mit dem Titel „For the Life of the World: Toward a Social Ethos of the Orthodox Church“ (Für das Leben der Welt: Auf dem Weg zu einem sozialen Ethos der Orthodoxen Kirche).[1] Es handelt sich um das Ergebnis der Arbeit einer Kommission, die von…

I. Introduction It is time to serve the Lord §1 The Orthodox Church understands the human person as having been created in the image and likeness of God (Genesis 1:26). To be made in God’s image is to be made for free and conscious communion and union with God in Jesus Christ, inasmuch as we…

Der Papst hat es sich so gewünscht. Gott führe den Menschen nicht in Versuchung, der Mensch gerate höchstens in eine solche. Deshalb ändert sich für Katholiken ab dem 29. November der Wortlaut – in Italien zumindest. Und in Deutschland?

Ein homogenes „evangelikales Schriftverständnis“ gibt es so wenig wie ein „universitär-theologisches Schriftverständnis“ oder wie einheitliche Ergebnisse hermeneutischer Ansätze, die auf der historisch-kritischen Methode aufbauen. Allerdings rechtfertigen drei miteinander im Zusammenhang stehende Aspekte die Rede von einem „evangelikalen Schriftverständnis“: Die evangelikale Abgrenzung gegenüber dem theologischen Schriftverständnis, wie es an den Universitäten gelehrt wird Die Versuche innerhalb…