Nach reformatorischem Verständnis gehören Eheschließung und Ehe in das weltliche Handeln Gottes. Auch die weltliche Existenz der Menschen mit ihren Ordnungen und erhaltenden Hand Gottes. Die Ehe gehört insofern zur Schöpfungsordnung, nicht zur Erlösungsordnung. Sie ist kein Gnadenmittel. Von der Versöhnung her fällt aber ein Hoffnungslicht auf die noch immer der Erlösung her werden die Orientierungen im Vorletzten, zu deren schönsten Gestalten die auf Dauer und Verlässlichkeit ausgerichtete, von Vertrauen geprägte Liebe zweier Partner zählt, konstituiert und korrigiert.

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Die Erklärung von Meissen
„Aus Feinden wurden Freunde“, so ist ein Beitrag von Professor Michael Weinrich in „Zeitzeichen“ (11/2011) zum 20-jährigen Jubiläum der Meissen-Erklärung überschrieben. Diese Überschrift nimmt ein Zitat von Landesbischof Friedrich Weber, dem deutschen Ko-Vorsitzenden der Meissen-Kommission, auf, formuliert anlässlich eines Seminars, zu dem die Deutsche Botschaft in London im September eingeladen hatte.

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Das Anglikanismus-Referat beschäftigt sich mit dem Leben, der Lehre, der Frömmigkeit und den aktuellen Entwicklungen in den anglikanischen und episkopalen Kirchen. Ein Schwerpunkt liegt auf den ökumenischen Dialogen der anglikanischen/episkopalen Kirchen sowie auf den Entwicklungen in der Anglikanischen Gemeinschaft (Anglican Communion) und der Global Anglican Future Conference (GAFCON).

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Die Kirche von England, die anglikanischen und episkopalen Kirchen in Großbritannien, Amerika, Australien und auf allen anderen Kontinenten, ist mit ihren über 80 Millionen Mitgliedern eine in der deutschen Wahrnehmung unterschätzte christliche Weltgemeinschaft. Aktuelle Entwicklungen im Anglikanismus, ökumenische Kontakte und theologische Fortschritte werden beobachtet und für die ökumenisch-konfessionskundliche Arbeit fruchtbar gemacht.

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