Das diesjährige Junge Forum Freikirchen (JFF) des Konfessionskundlichen Instituts Bensheim (KI) konnte am 10. und 11.9.2021 durchgeführt werden, wie letztes Jahr in hybrider Form. Das Thema war „Zwischen Berufung und Bibelkritik: Theologische Ausbildungen ökumenisch diskutiert“. Die Tagung wurde von Vorträgen von Lukas Link, Prof. Dr. Ulrike Schuler und Prof. Dr. Spangenberg in Präsenz sowie von…

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Rechtspopulistische Präsidenten auf den Philippinen, in Brasilien und den USA und Ähnliches in manchen afrikanischen Staaten – schnell sind Viele bereit, hier typische politische Auswirkungen der Pfingstbewegung zu sehen. Das Gesamtbild ist allerdings differenzierter, wie zuletzt eine Tagung des römisch-katholischen Instituts für Weltkirche und Mission (Frankfurt am Main) gezeigt hat, von der KI-Freikirchenreferent Dr. Lothar Triebel berichtet.

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Dieser Beitrag bietet eine Zustandsanalyse der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Jahr 2019. Dafür wurden maßgebliche Informationen, Publikationen, Verlautbarungen, Synodalakten und auch Gemeindeberichte aus dem Bereich der SELK innerhalb eines Jahres ausgewertet. Die in diesem Aufsatz aufgrund des Konstatierten aufgestellte These ist, dass in der SELK Prozesse von Adaption und Pluralisierung zu beobachten sind. Die…

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Im Herbst jedes Jahres liefert das Konfessionskundliche Institut Bensheim einen Ökumenischen Lagebericht ab, der auf der Jahrestagung des Evangelischen Bundes zunächst mündlich vorgetragen und dann in der Zeitschrift „Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts“ (MdKI) in schriftlicher Form einem breiteren Publikum vorgelegt wird. Hier werden die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus der Ökumene zusammengestellt und ansatzweise analysiert. Weitergehende Analysen und Einordnungen zu einzelnen Themen bieten die Referent*innen des Instituts anderen Heften des MdKI, in Essays auf dieser Netzseite oder auch in externen Zeitschriften. Im Folgenden findet sich der Ökumenische Lagebericht 2018 des Referats Freikirchen.

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Im Herbst jedes Jahres liefert das Konfessionskundliche Institut Bensheim einen Ökumenischen Lagebericht ab, der auf der Jahrestagung des Evangelischen Bundes zunächst mündlich vorgetragen und dann in der Zeitschrift „Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts“ (MdKI) in schriftlicher Form einem breiteren Publikum vorgelegt wird. Hier werden die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus der Ökumene zusammengestellt und ansatzweise analysiert. Weitergehende Analysen und Einordnungen zu einzelnen Themen bieten die Referent*innen des Instituts anderen Heften des MdKI, in Essays auf dieser Netzseite oder auch in externen Zeitschriften. Im Folgenden findet sich der Ökumenische Lagebericht 2019 des Referats Freikirchen.

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Wer die Frage nach der Zukunft der Anskar-Kirche bzw. ihrer Gemeinden nach dem Tod des Gründers Wolfram Kopfermann stellt, muss fragen, was die ‚Raison d’être‘ für die Entstehung der Anskar-Kirche Deutschland (AKD) war und was sie heute ist. Die AKD bezeichnet sich auf ihrer Netzseite als „eine evangelikal-charismatische Freikirche“. Reste von lutherischer Prägung kann man durchaus erkennen, z.B. darin, dass sie dem Vorsatz „Wir wollen Gemeinden für das 21. Jahrhundert bauen“ sofort hinzufügt „und dabei die Geschichte nicht vergessen“.

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Das erste Themenheft im Rahmen der Halbdekade “Täuferbewegung 1525-2025” ist nun erschienen. Es steht unter dem Motto des Jahresthemas 2020 „gewagt! mündig leben“. Dieses Leitwort wird aus sehr unterschiedlichen Perspektiven behandelt, sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen und praxisnah. Ein Beitrag stammt vom Freikirchenreferenten des Konfessionskundlichen Instituts, Dr. Lothar Triebel.

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Ein homogenes „evangelikales Schriftverständnis“ gibt es so wenig wie ein „universitär-theologisches Schriftverständnis“ oder wie einheitliche Ergebnisse hermeneutischer Ansätze, die auf der historisch-kritischen Methode aufbauen. Allerdings rechtfertigen drei miteinander im Zusammenhang stehende Aspekte die Rede von einem „evangelikalen Schriftverständnis“: Die evangelikale Abgrenzung gegenüber dem theologischen Schriftverständnis, wie es an den Universitäten gelehrt wird Die Versuche innerhalb…

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Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Lima-Erklärung “Taufe, Eucharistie und Amt – Konvergenzerklärungen der Kommission für Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen” ist die wechselseitige Anerkennung der Taufe, die elf Kirchen am 29. April 2007 im Dom zu Magdeburg im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes unterzeichnet haben, ein wichtiger ökumenischer Schritt.

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Freikirchen sind zu einem Thema kritischer medialer Diskurse geworden und werden dabei häufig in einen Zusammenhang mit der Ausbreitung evangelikaler Bewegungen und mit Fundamentalisierungsprozessen der christlichen Religion gestellt. Ein nicht geringer Teil der Informationsanfragen, die an evangelische und katholische Weltanschauungsbeauftragte gerichtet werden, bezieht sich auf neue christliche Gemeinschaftsbildungen. Die etablierten Kirchen und Gemeinschaften sind mit einer neuen stilistischen Vielfalt in den Ausdrucksformen christlicher Frömmigkeit konfrontiert. Migration, Mission und religiöse Globalisierung verschärfen nicht nur kulturelle, weltanschauliche und religiöse Pluralisierungsprozesse.

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