Dieser Beitrag bietet eine Zustandsanalyse der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) im Jahr 2019. Dafür wurden maßgebliche Informationen, Publikationen, Verlautbarungen, Synodalakten und auch Gemeindeberichte aus dem Bereich der SELK innerhalb eines Jahres ausgewertet. Die in diesem Aufsatz aufgrund des Konstatierten aufgestellte These ist, dass in der SELK Prozesse von Adaption und Pluralisierung zu beobachten sind. Die…

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Im Herbst jedes Jahres liefert das Konfessionskundliche Institut Bensheim einen Ökumenischen Lagebericht ab, der auf der Jahrestagung des Evangelischen Bundes zunächst mündlich vorgetragen und dann in der Zeitschrift „Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts“ (MdKI) in schriftlicher Form einem breiteren Publikum vorgelegt wird. Hier werden die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus der Ökumene zusammengestellt und ansatzweise analysiert. Weitergehende Analysen und Einordnungen zu einzelnen Themen bieten die Referent*innen des Instituts anderen Heften des MdKI, in Essays auf dieser Netzseite oder auch in externen Zeitschriften. Im Folgenden findet sich der Ökumenische Lagebericht 2018 des Referats Freikirchen.

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Im Herbst jedes Jahres liefert das Konfessionskundliche Institut Bensheim einen Ökumenischen Lagebericht ab, der auf der Jahrestagung des Evangelischen Bundes zunächst mündlich vorgetragen und dann in der Zeitschrift „Materialdienst des Konfessionskundlichen Instituts“ (MdKI) in schriftlicher Form einem breiteren Publikum vorgelegt wird. Hier werden die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen aus der Ökumene zusammengestellt und ansatzweise analysiert. Weitergehende Analysen und Einordnungen zu einzelnen Themen bieten die Referent*innen des Instituts anderen Heften des MdKI, in Essays auf dieser Netzseite oder auch in externen Zeitschriften. Im Folgenden findet sich der Ökumenische Lagebericht 2019 des Referats Freikirchen.

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Wer die Frage nach der Zukunft der Anskar-Kirche bzw. ihrer Gemeinden nach dem Tod des Gründers Wolfram Kopfermann stellt, muss fragen, was die ‚Raison d’être‘ für die Entstehung der Anskar-Kirche Deutschland (AKD) war und was sie heute ist. Die AKD bezeichnet sich auf ihrer Netzseite als „eine evangelikal-charismatische Freikirche“. Reste von lutherischer Prägung kann man durchaus erkennen, z.B. darin, dass sie dem Vorsatz „Wir wollen Gemeinden für das 21. Jahrhundert bauen“ sofort hinzufügt „und dabei die Geschichte nicht vergessen“.

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Das erste Themenheft im Rahmen der Halbdekade “Täuferbewegung 1525-2025” ist nun erschienen. Es steht unter dem Motto des Jahresthemas 2020 „gewagt! mündig leben“. Dieses Leitwort wird aus sehr unterschiedlichen Perspektiven behandelt, sowohl historisch als auch gegenwartsbezogen und praxisnah. Ein Beitrag stammt vom Freikirchenreferenten des Konfessionskundlichen Instituts, Dr. Lothar Triebel.

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Ein homogenes „evangelikales Schriftverständnis“ gibt es so wenig wie ein „universitär-theologisches Schriftverständnis“ oder wie einheitliche Ergebnisse hermeneutischer Ansätze, die auf der historisch-kritischen Methode aufbauen. Allerdings rechtfertigen drei miteinander im Zusammenhang stehende Aspekte die Rede von einem „evangelikalen Schriftverständnis“: Die evangelikale Abgrenzung gegenüber dem theologischen Schriftverständnis, wie es an den Universitäten gelehrt wird Die Versuche innerhalb…

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Im Jahr des 25-jährigen Jubiläums der Lima-Erklärung “Taufe, Eucharistie und Amt – Konvergenzerklärungen der Kommission für Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen” ist die wechselseitige Anerkennung der Taufe, die elf Kirchen am 29. April 2007 im Dom zu Magdeburg im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes unterzeichnet haben, ein wichtiger ökumenischer Schritt.

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Freikirchen sind zu einem Thema kritischer medialer Diskurse geworden und werden dabei häufig in einen Zusammenhang mit der Ausbreitung evangelikaler Bewegungen und mit Fundamentalisierungsprozessen der christlichen Religion gestellt. Ein nicht geringer Teil der Informationsanfragen, die an evangelische und katholische Weltanschauungsbeauftragte gerichtet werden, bezieht sich auf neue christliche Gemeinschaftsbildungen. Die etablierten Kirchen und Gemeinschaften sind mit einer neuen stilistischen Vielfalt in den Ausdrucksformen christlicher Frömmigkeit konfrontiert. Migration, Mission und religiöse Globalisierung verschärfen nicht nur kulturelle, weltanschauliche und religiöse Pluralisierungsprozesse.

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Ursprünglich bezeichnete das Wort Freikirche eine christliche Kirche, die – im Gegensatz zu einer Staatskirche – vom Staat unabhängig war.

Es gab bis in die Neuzeit das Prinzip des Staatskirchentums, das auf der Einheitlichkeit der Weltanschauung beruhte. Die weltlichen und kirchlichen Herrschaften waren verbunden und alle Staatsangehörigen dieser Einheit unterworfen. Die römisch-katholische Kirche verstand sich als universell bestehende und gültige Kirche Die Reformation übernahm im wesentlichen diesen Staats- und Kirchenbegriff. Die Regionen, in denen die Reformation sich durchsetzte, wurden mithin evangelisch. Religiöse Überzeugungen, die etwa zur Abtrennung von der Staatskirche geführt hätten, wurden weder vom Staat noch von der Kirche geduldet. Erst die Demokratisierung hat ab der Mitte des 19. Jahrhunderts das Prinzip des Staatskirchentums im europäischen Raum allmählich durchbrochen.

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Die Dynamik der Ökumene liegt im Evangelium Jesu Christi. Wo Nachfolge Jesu Christi ernst genommen wird, wird auch das Ärgernis der Trennung unter seinen Nachfolgern ernst genommen. Das betrifft den einzelnen Christen wie auch die christlichen Kirchen und Gemeinschaften insgesamt.

Nun wird seit Jahren über Ermüdungserscheinungen im ökumenischen Miteinander geklagt. Entsprechende Symptome sind zweifellos vorhanden, betreffen aber vor allem die „alten“ Kirchen. Dabei wird oft nicht zur Kenntnis genommen, dass der ökumenische Gedanke gleichsam am linken Rand der „Konfessionskirchen“ unter verschiedenartigen Bedingungen neu an Dynamik gewonnen hat oder gewinnt.

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