Freitag, 27. Februar 2015
Samstag, 28. Februar 2015

Uhrzeit

15:00

Teilnahmegebühr

30€ bzw. 130€ inkl. Übernachtung

Anmeldefrist

27.02.2015

Wolfgang-Sucker-Haus, Ernst-Ludwig-Straße 7, 64625 Bensheim

Beschreibung

Das vor 600 Jahren eröffnete Konzil von Konstanz (1414-1418) gehört zu den spannendsten und in seiner Wirkung folgenreichsten wie in seiner Rezeption umstrittensten Ereignissen des Spätmittelalters. Dank einer sehr guten und breit gefächerten Quellenbasis ist es Forschungsobjekt verschiedenster Disziplinen. Auch die Konfessionskunde und Ökumenische Theologie muss sich der veränderten Erinnerungskultur stellen. So stehen bei diesem Symposium nicht nur der Höhepunkt der konziliaren Bewegung, der Tiefpunkt der Ketzergeschichte mit der Verbrennung des böhmischen Reformators Jan Hus und die gescheiterte Kirchenreform zur Diskussion. Es geht auch um die Wirkungsgeschichte des hussitischen Erbes im Protestantismus, um die Frage der „Heilung von Erinnerungen“ zwischen den christlichen Kirchen und um den Vorbildcharakter von Blutzeugen. Dafür konnten Wissenschaftler/innen aus Deutschland und Tschechien gewonnen werden, die auch mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs in die Diskussion über die moderne Konzils-Rezeption eintreten wollen.

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Ansprechpartner

Pfarrer Dr. Walter Fleischmann-Bisten
ehem. Leiter des Konfessionskundlichen Instituts (bis 2015)

Telefon

06251.8433.12